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4.2.2026-18

Wir freuen uns auf Ihr JA am 8. März 2026

Das Projekt «SOLANA» von Schmid Ziörjen Architektenkollektiv AG, Zürich, hat die viel-
schichtigen Anforderungen am besten erfüllt

Zentraler Punkt im Wettbewerbsverfahren war das Raumprogramm, das es mit dem Projektvorschlag zu erfüllen galt. Das detaillierte Raumprogramm für den Neubau wurde anhand der Empfehlungen für Schulhausanlagen der Bildungsdirektion des Kantons Zürich erarbeitet. Dabei wurden die Bestandsbauten (ohne das Mehrzweckgebäude) mit ihrem Potenzial entsprechend berücksichtigt und die fehlenden Räume aufgenommen.

Das Raumprogramm umfasst drei Hauptbereiche. Es sind dies die Doppelturnhalle Typ B, die Unterrichtsräume und die Aussenanlagen. Die Hauptnutzfläche (HNF) beträgt gemäss dem Raumprogramm total 3’100 m2 (Doppelturnhalle 1’050 m2 und Unterrichtsräume 2’050 m2).

– Bei der Doppelturnhalle wurde der Typ B gemäss den Angaben des Bundesamts für Sport (BASPO) vorgegeben. Dieser Turnhallentyp ist für die Bedürfnisse des Schulsports sehr geeignet und bietet zudem angemessene Möglichkeiten für den Vereinssport und kleinere Turniere. Eine flexible Unterteilung in zwei Bereiche ist für die optimale Nutzung vorgesehen.

– Die vorgesehenen Unterrichtszimmer sind mehrheitlich als spezielle Fachzimmer ausgestaltet. Bei den Fachzimmern für das technische Gestalten (Holz­ und Metallbearbeitung) sind nebst den Unterrichtsräumen zusätzliche speziell ausgestaltete Maschinen­ und Arbeitsvorbereitungsräume sowie entsprechende Materiallager vorzusehen. Die Grösse und Ausstattung der Räume für das textile und bildnerische Gestalten sind gemäss den Empfehlungen des Kantons ausgelegt. Auch für die Fächer Natur und Technik sind die Unterrichtszimmer, im Besonderen die Chemie/Physik-Zimmer, speziell ausgerüstet. Zudem sind für Vorbereitung und Sammlungen entsprechende Räume vorgesehen. Die Schulküchen sind gemäss der gängigen Praxis ausgelegt und mit angrenzenden Vorrats­ und Putzräumen vorgegeben. Weitere Räume für spezielle Förderung sowie Team­ und Sitzungszimmer sind ebenfalls Bestandteile des Raumprogramms.

Vorgesehen ist ein grosser Mehrzweckraum für schulische Versammlungen und Anlässe, in dem sich bei Bedarf alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen aufhalten können. Dieser Mehrzweckraum ist auch als Raum für den Mittagstisch und als Arbeitsraum vorgesehen. Zum Mehrzweckraum gehören auch Räume wie Küche, Foyer und der Lagerbereich. Eine Bibliothek/Mediothek ist ebenfalls im Raumprogramm vorgesehen.

– Im Aussenraum sind nebst einem attraktiven Pausenplatz und einem Allwettersportplatz zudem 50 Velo-, 30 Auto­ und 6 Motorradabstellplätze vorgesehen.

Zusätzlich zum konkreten Raumbedarf und zu den vorgegebenen Raumqualitäten wurden auch städtebauliche Aspekte und die Nachhaltigkeit mit verschiedenen Zielsetzungen und Erwartungen zu Ökologie, Ökonomie und Sozialem vorgegeben. Hinweise zur Aussenraumgestaltung für die Sekundarschule und die Anbindung an die verschiedenen Nachbarn waren im Wettbewerbsprogramm ebenfalls enthalten und wurden bei der Bewertung berücksichtigt.